Priligy

Mittwoch, 26. Januar 2011 12:29

Mit Priligy behandeln Sie erfolgreich den vorzeitigen Samenerguss. Rund ein Viertel aller Männer kommen beim Sex zu schnell zum Höhepunkt, bereits ein bis zwei Minuten nach Einführen des Penis in die Scheide. Die Betreffenden sind nicht in der Lage, die Ejakulation zu beeinflussen und länger als durchschnittlich 1 Minute hinauszuzögern. Der dadurch für die Partnerin letztlich frustrierende Liebesakt kann zu erheblichen Spannungen in der Ehe führen. Priligy sorgt dafür, dass Ihr Sexualleben wieder das Fundament einer harmonischen Beziehung bilden kann.

Das Medikament wirkt zuverlässig, muss allerdings etwa eine bis zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, was dem Sexualleben wiederum den Reiz der Spontanität nehmen kann. Das Medikament wirkt bereits nach rund einer halben Stunde und baut sich in den nächsten 24 Stunden wieder ab. Die Tabletten werden nach Bedarf eingenommen, eine andauernde Einnahme ist nicht erforderlich. Priligy enthält den Wirkstoff Dapoxetin und ist darum verschreibungspflichtig, die Kosten werden dabei von den Krankenkassen nicht übernommen (Lifestyle-Medikament). Es sind bereits Generika auf dem Markt, die ebenfalls den Wirkstoff Dapoxetin enthalten, preisgünstiger und überdies rezeptfrei zu bekommen sind (zumeist über Versandapotheken). Sie laufen jedoch Gefahr, durch etwaige Fälschungen des Original-Medikamentes gesundheitsschädliche Folgeerscheinungen in Kauf zu nehmen. Darum sollten Sie sich unbedingt ausführlich vom Arzt beraten lassen, gerade in Hinblick auf zu erwartende Nebenwirkungen, und von billigeren Alternativen Abstand nehmen, um die Steigerung Ihres Liebesgenusses uneingeschränkt genießen zu können.

Die vorzeitige Ejakulation (Überreizung) wird durch den Wirkstoff Dapoxetin erfolgreich verzögert. Internationale Studien mit rund 6.000 männlichen Freiwilligen brachten eine Verzögerung des Samenergusses von mehr als dem 5fachen zutage. Demzufolge stellten die Partnerinnen der Versuchspersonen übereinstimmend einen hohen Zugewinn an Lebensqualität fest: Die Befriedigung beim Geschlechtsverkehr durch die zunehmend kontrollierte Ejakulation ihres Partners stellte nicht zuletzt die lange vermisste seelische Balance wieder her. Kaum eine Partnerschaft mag dem Übel des unbefriedigenden Geschlechtsverkehrs lange widerstehen.

In den vorgenannten Studien ergaben sich allerdings auch Nebenwirkungen, die bei einigen der Probanden auftraten. Übelkeit und Durchfall waren die häufigsten Symptome, gefolgt von Schwindel und Kopfschmerzen. Die Einnahme des Wirkstoffes Dapoxetin kann auch zu Müdigkeit bei gleichzeitiger Schlaflosigkeit führen. In einigen Extremfällen wurde Priligy auf Anraten des Arztes wieder abgesetzt, wenn Übelkeit und Schwindel in nicht mehr verantwortbarem Ausmaß auftraten. Die eindeutig definierten Risikogruppen bei der Behandlung mit Priligy sind Männer, die an Herzerkrankungen oder Leberfunktionsstörungen leiden, oder die Antidepressiva oder Psychopharmaka einnehmen. Gerade in diesen Fällen sollten Chancen und Risiken vor der Behandlung mit Priligy mit dem Arzt genauestens erwogen werden.

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Dapoxetin

Donnerstag, 13. Januar 2011 9:46

Im Juni 2009 brachte das Unternehmen Jason-Cilag den Arzneistoff Dapoxetin auf den deutschen Markt. Dieser ist der erste zugelassene Wirkstoff gegen eine vorzeitige Ejakulation.
Das Mittel ist Verschreibungspflichtig.
Neben Deutschland ist das Arzneimittel gegen den vorzeitigen Samenerguß zudem in Finnland, Österreich, Schweden, Italien, Portugal und Spanien zugelassen!
Ein vorzeitiger Samenerguß ist eine sexuelle Störung bei Männern. Das hat zur Folge, das die Betroffenen beim Geschlechtsverkehr nicht in der Lage sind, den Zeitpunkt einer Ejakulation selbst zu beeinflussen beziehungsweise zu kontrollieren. Diese Störung beeinflusst die sexuelle Ausdauer in erheblichem Maße. Dieses ist die häufigste Funktionsstörung bei Männern. Insgesamt sind ungefähr 25-40 % aller Männer, jeden Alters von einem vorzeitigen Samenerguß betroffen.
Eine zentrale Rolle bei der sexuellen Ausdauer spielt der Botenstoff Serotonin. Ein vorzeitiger Samenerguß wird von einer Fehlfunktion der sogenannten Serotonin-Transporter verursacht. Diese sind dafür verantwortlich, dass das Serotonin von seinem Wirkstoffort entfernt wird. Der sogenannte Ejakulationsreflex ist ein ausgesprochen komplexes Zusammenspiel zwischen psychologischen und körperlichen Mechanismen. Diese finden im zentralen Nervensystem statt. Das Arzneimittel Priligy beziehungsweise der Wirkstoff Dapoxetin blockiert genau diese Serotonin-Transporter. So kann das Serotonin für längere Zeit an bestimmten Nervenfasern des Gehirns verweilen, das sorgt dann für mehr Ausdauer und verhindert somit den vorzeitigen Samenerguß.

Ein internationales Studienprogramm mit mehr als 6000 Männern hat die Wirkung und die Sicherheit von Dapoxetin untersucht. Diese Studie fand zusätzlich mit fünf Placebo-Kontroll Studien statt. Es konnte belegt werden, dass durch die Einnahme von Dapotexin ein vorzeitiger Samenerguß verhindert und somit die sexuelle Ausdauer der Betroffenen verbessert wird. Wichtig in dieser Studie war die Messung der Zeit bis zur Ejakulation. Ausgangspunkt bei dieser Messung war das Eindringen des Penis in die Scheide.
Ein Ausgangswert, bei einem vorzeitigen Samenerguß, lag bei 0,9 Minuten. Dieser konnte unter der Einnahme von 30 mg Dapoxetin auf 3,1 Minuten beziehungsweise bei 60 mg Dapoxetin auf 3,6 Minuten verlängert werden. Ein vorzeitiger Samenerguß konnte somit deutlich reduziert beziehungsweise verbessert werden. Im Vergleich zum Placebo stellte sich bei der Einnahme von Dapoxetin bereits nach der ersten Gabe eine signifikante Verbesserung beziehungsweise Verlängerung der Ejakulationszeit ein.
Die Probanden die Dapoxetin erhielten, konnten über signifikante Verbesserungen ihrer gesamten Wahrnehmung im Bezug auf ihren vorzeitigen Samenerguß und ihre Ausdauer berichten. Zudem stellten sie eine Verbesserung der eigenen Zufriedenheit bezüglich des Geschlechtsverkehrs und eine bessere Kontrolle über ihre Ejakulation fest. Der Behandlungszeitraum mit Dapoxetin betrug insgesamt 9 Monate. Die genannten Verbesserungen wurden über den gesamten Zeitraum festgestellt und berichtet. Ebenso wurden diese Verbesserungen von den Partnerinnen berichtet, diese stellten zusätzlich fest, dass sich der Leidensdruck ihrer Partner deutlich verringert hat.
Nach 24 Monaten der Behandlung mit Dapoxetin bewerteten die Partnerinnen der Probanden die Ejakulation ihres Partners ähnlich wie Frauen deren Partner nicht unter einem vorzeitigen Samenerguß leiden.

Wenn ein vorzeitiger Samenerguß behandelt werden soll, sollten Risiken und Nebenwirkungen nicht außer Acht gelassen werden. An 4224 Patienten wurde die Verträglichkeit von Dapoxetin untersucht. Diese Untersuchung fand mit 5 Placebo-kontrollierten Studien statt. Am häufigsten auftretende Nebenwirkungen waren Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Durchfall, Müdigkeit sowie Schlaflosigkeit. Trotz verbesserter Ausdauer und einer Reduzierung eines vorzeitigen Samenerguß, führte bei 2,2 % der Probanden die Übelkeit, bei 1,2 % der Schwindel zum vorzeitigen Absetzen des Präparats.
Zudem sollten Patienten, bei denen ein vorzeitiger Samenerguß mit Dapoxetin behandelt werden, auf das Risiko von Synkopen sowie einer orthostatischen Hypotonie aufmerksam gemacht werden. Bei Synkopen handelt es sich um einen plötzlichen Bewusstseinsverlust mit Sturzgefahr und spontaner Erholung. Diese traten bei 0,06 bis 0,64 % der Probanden auf. Bei einer orthostatischen Hypotonie handelt sich um einen Blutdruckabfall nach dem Aufstehen aus einer liegenden oder sitzenden Position. Dies wurde von weniger als 1% der Patienten berichtet. Jedoch ist zu beachten, dass während der Behandlung mit Dapoxetin die Teilnahme am Straßenverkehr sowie die Arbeit an Maschinen ausgesetzt werden sollte.

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